schwarzweißlila

2016

Theaterstück für junges Publikum von Volker Schmidt

Übernahme der Produktion des Dschungel Wien

Lila, elf, ist bei ihrer Mutter aufgewachsen und hat ihren afrikanischen Vater nie kennengelernt. Ihre Mutter will nicht über ihn reden. Als die beiden in eine Kleinstadt ziehen, sind ihre Hautfarbe und ihr Vater DAS Thema ihrer neuen Umgebung: bei den neuen KlassenkollegInnen, dem Automechaniker, bei dem Lila auf ihrem Schulweg vorbeikommt, sogar der Vater eines Mitschülers hat sehr genaue Vorstellungen, wie Afrikaner sind. Also macht sich Lila auf die Suche. Und trifft auf Basuro aus Ghana. Kann er ihr bei ihrer Suche helfen? Und was sucht Lila eigentlich genau? Ihren Vater? Eine Familie? Oder ihre eigene Identität?
Mit Lila präsentiert Autor und Regisseur Volker Schmidt eine starke Mädchenfigur, die sich gegen Alltagsrassismus ebenso zur Wehr setzt, wie sie sich in ihrem privaten Umfeld Gehör verschafft und konsequent ihren eigenen Weg geht.

Mit Nancy Mensah-Offei, Mira Tscherne, Sven Kaschte, Josef Mohamed, Futurelove Sibanda/Simon Olubowale

Regie Volker Schmidt Ausstattung Thea Hoffmann-Axthelm Choreografie, musikalische Leitung Futurelove Sibanda Licht Stefan Enderle Betreuung Puppenspiel: Viviane Podlich

Ein freches und idealistisches, aber nicht naives Stück mit viel Herz.
Der Standard

Ein kluges und witziges Stück über Alltagsrassismus, ab zehn Jahren […] Die dynamische Inszenierung und das Bühnenbild […] überzeugen auch das nicht nur junge Publikum. Jubelnder Applaus.
Die Presse, 2016

Pure Spielfreude, -witz und wichtige Messages. Nie ein politisch korrekter Leitartikel, kein erhobener Zeigefinger, eher lustvoll gestreckte Mittelfinger gegen Intoleranz. Eines der besten Stücke, das je auf den Bühnen des Dschungel Wien […] zu erleben war.
Kurier, 2016

Ein idealistisches Stück […] das trotzdem klug ist.“
Falter, 2016

Das junge Publikum [kann sich] vor Lachen gar nicht mehr erholen […]  Eine Produktion vollgepackt mit Humor, toller Musik, einem spannenden Thema und vor allem – sympathischen Menschen.
European Cultural News