Eine Koproduktion der new space company und des Dschungel Wien
Idee & Regie Georg Staudacher (1965-2007)
Buch & Regie Volker Schmidt
Buch Mira Kapfinger, Emilia Lichtenwagner, Heidi Rieder, Iris Sollan, Rasa Weber, Lotte Zerz, Dorothea Zeyringer
Ausstattung Andrea Költringer/Michaela Lackner
Kamera Hans Kraxner
Sound Josch Russo
Produktionsleitung Alexandra Hutter
Technische Leitung Hannes Röbisch
Assistenz Alexander Lugmayr, Ulrike Sedlmayr
Projektbetreuung Gymnasium Rahlgasse Stefan Fuchs
Es spielen Kathrin Beck, Daniela Dadieu, Hannah Kocher, Maria Hofstätter, Raffael Hörlesberger, Elisabeth Kohlmaier, Florentina Kubizek, Emilia Lichtenwagner, Sophie Marowitz, Heidi Rieder, Daphne Seiwald, Camilla Selitsch, Rasa Weber, Dorothea Zeyringer, Tobias Eiselt, Jakob Immervoll, Bernhard Kölbl, Gottfried Neuner, Andreas Patton, Florian Wischenbart.
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komA
Die new space company hat für die Produktion "komA" den Nestroy 2008 für die beste Off-Produktion erhalten. Der Preis wurde im Rahmen der Nestroy-Gala 2008 am 20. November 2008 im Ronacher-Theater überreicht. Die Laudatio hielt Markus Kupferblum, den Preis nahm Volker Schmidt entgegen und gedachte in diesem Zusammenhang des während der Proben verstorbenen Regisseurs und Freund Georg Staudacher.
Multimediales Stationentheater über die Vorgeschichte eines Schulamoklaufes
Wiederaufnahme wegen des großen Erfolges!!!
Vorstellungen von 21. bis 31. Jänner, täglich außer So, jeweils 18 Uhr
Eine ganze Schule wird zum Theater.
Die Zuseher folgen Schülern durch das Gebäude, durch ihren Alltag, erleben ihre Ängste, Sorgen, Freuden.
Liebe, Schlägereien, Geheimnisse. Die Vorgeschichte eines Amoklaufes. Die Frage nach dem „Warum“.
...Atem(be-)raubend. ***** (Kurier)
...hartes, lebendiges und berührendes Theater. (Standard)
...vitales, natürliches und ungekünsteltes Spiel, wie es am Theater selten zu erleben ist. (Falter)
Columbine, Erfurt, Montreal, Emsdetten, Blacksburg… Eine Vielzahl von Schulmassakern haben in letzter Zeit die Menschen erschüttert. Die Namen der Orte sind Synonyme geworden für den ungreifbaren Schrecken, für den Tod Unschuldiger, für die nackte Angst, für die Hilflosigkeit der Gesellschaft, für die immer wiederkehrende Frage nach dem "Warum".
Konnte man bei der Ursachenforschung die Amokläufe in den USA noch auf die laxen Waffengesetze und die Leichtigkeit, mit der man dort Waffen erwerben kann, zurückführen, zeigt das Massaker von Erfurt, dass einfache Antworten nicht ausreichen. Wir stehen möglicherweise vor einem Problem, dessen Ursachen in globalen Entwicklungen zuminderst der industrialisierten Welt zu suchen sind.
In Form eines Stationstheaterstücks an einer Schule wird das Publikum mit fiktiven Vorfällen eines Schulamoklaufes und seiner Vorgeschichte konfrontiert. Die Zuseher folgen Schülern durch ihre Schule, erleben ihre Alltagswirklichkeit, Ängste, Sorgen und Sehnsüchte, machen sich so auf die Suche nach dem "Warum", nach den möglichen Ursachen und Zusammenhängen der Bluttat.
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